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Station 2: Der Wasserkreislauf

  

Der Wasserkreislauf ist einer der wichtigsten Kreisläufe auf unserer Erde. Er sorgt dafür, dass es regnet, dass es Trinkwasser gibt und dass Pflanzen wachsen können.

Die Sonne ist der Motor des Kreislaufs. Sie erwärmt das Wasser in Flüssen, Seen und Meeren. Dabei verdunstet das Wasser – es wird zu Wasserdampf und steigt nach oben. In der Höhe wird der Dampf wieder kalt, es bilden sich Wolken. Wenn die Wolken voll genug sind, regnet es – das nennt man Niederschlag.

Der Regen kann dann:

  • verdunsten,

  • in den Boden versickern (das wird dann Grundwasser),

  • oder als Abfluss in Bäche, Flüsse oder Seen fließen.Bedeutung des Wassers Grafik

Was passiert im Wald mit dem Regen?

Wenn es im Wald regnet, landet das Wasser zuerst auf den Blättern und Zweigen der Bäume. Es tropft langsam von den großen Bäumen auf kleinere Pflanzen und dann auf den Waldboden.
So dauert es länger, bis das Wasser den Boden erreicht – oft noch nachdem der Regen längst vorbei ist.

Der Waldboden kann sehr viel Wasser speichern – sogar an steilen Hängen! Nur ein kleiner Teil fließt direkt ab und bildet Bäche und Flüsse.
Ein Teil des Wassers wird von den Pflanzen aufgenommen und später wieder an die Luft abgegeben – das nennt man Transpiration.

Was passiert, wenn der Wald verschwindet?

Wenn der Wald abgeholzt wird, fällt der Regen sofort auf den Boden. Der Boden kann dann weniger Wasser aufnehmen, und viel mehr Wasser fließt einfach weg.
Dabei wird Erde mitgerissen, weniger Grundwasser gebildet, und die Böden trocknen schneller aus – das ist nicht gut für die Natur.


So bleibt der Wasserkreislauf in Bewegung – von der Verdunstung bis zum Regen und wieder zurück. Der Wald spielt dabei eine wichtige Rolle als natürlicher Wasserspeicher.

Station-2-Wasserforscherpfad-Karte
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