Station 7: Wasser als Energieträger
Die Bedeutung der Wasserkraft
Bereits in der vorindustriellen Zeit wurde die Wasserkraft zum Antrieb von Mühlen, Hammer- und Sägewerken genutzt. In der heutigen Zeit dient diese in Deutschland vorwiegend der Stromerzeugung. Aufgrund der Topographie können in Deutschland jedoch lediglich 3,4 % des Stroms mit Wasserkraftwerken erzeugt werden. Im Jahr 2013 entsprach dies rund 22 Mrd. Kilowattstunden Strom. An der Spitze der erzeugten Strommenge aus Wasserkraft liegt Norwegen, mit einem Erzeugnis von 99 %. Weltweit erzeugt die Wasserkraft 16 % des globalen Stroms und damit den zweitgrößten Anteil der erneuerbaren Energien.
In Deutschland bestehen in den südlichen Bundesländern die größten Potenziale für die Nutzung der Wasserkraft. Vor allem der Ersatz, die Modernisierung und Reaktivierung sowie der Neubau an bereits vorhandenen Querbauwerken spielen eine übergeordnete Rolle. Bei der Umsetzung müssen sämtliche Umweltanliegen berücksichtigt werden, um das Ziel der Leistungssteigerung in Verbindung mit verbesserter Gewässerökologie zu erreichen.
Welche Arten von Wasserkraftwerken gibt es?
Es wird in folgende Wasserkraftwerke unterschieden:
Laufwasserkraftwerke
Speicherkraftwerk
Gezeitenkraftwerk
Pumpspeicherkraftwerke














